Der Endora SC-1 ist ein blechgewordener Retrotraum, der so viele Ursprünge in sich vereint, dass eine direkte Herkunft, ein historisches Pendant nicht wirklich zuzuordnen ist.
Seine aktuelle Herkunft dagegen kann der Endora kaum verleugnen. Die Fahrgastzelle entstammt der Chevrolet Corvette C6. Konsequent ist dabei, dass auch die zugehörige Technik – Leistung ist somit im Überfluss vorhanden – übernommen wurde.
Laut dem eigenen Pressetext, greift der SC-1 “Optik und Werte zeitgenössischer amerikanischer und europäischer Sportwagen aus den sechziger und frühen siebziger Jahren auf und interpretiert sie gekonnt in die Gegenwart.” Die bisher nur als Design-Art zu sehende Konzept-Studie offenbart in diesem Vorhaben allerdings auch das Problem. Da das Design keiner einheitlichen Vorgabe folgt und offenbar zu viele Väter in sich vereinigen möchte, wirkt es nicht in allen Details stimmig.
Doch erst einmal zur Technik - Power bringt die Corvette als Basis wirklich genügend mit. Der Basis-Benziner, ein 6.2-l-V8, leistet bereits 437 PS und 575 Nm Drehmoment. Wer mehr will, kann zu dem 7.0-l-Small Block aus der Corvette Z06 mit 512 PS und 637 Nm greifen. Zu guter Letzt ist auch der Kompressor V8 aus der Corvette ZR1 zu bekommen, der satte 647 PS und 819 Nm über ein Transaxle-Schaltgetriebe an die Hinterachse schickt. Für den kleinsten Motor gibt es alternativ auch eine Sechsstufen-Automatik mit Schaltwippen am Lenkrad.